Sprachbilder nach bestimmten Sprachregeln by Franz Wiedemann

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By Robert Nguyen Posted on Dec 11, 2025
In Category - World Cultures
Wiedemann, Franz, 1821-1882 Wiedemann, Franz, 1821-1882
German
Ever wondered how language shapes the way we think? This 19th-century German book by Franz Wiedemann is a surprisingly fun puzzle. It's not a dry grammar lesson—it's about creating 'language pictures' using specific rules, almost like building with invisible Legos. The main idea is simple but mind-bending: what if words and sentences could be arranged to form clear images or concepts, following a set system? It's less about a plot and more about unlocking a different way of seeing communication. If you're curious about the hidden structure of language or enjoy intellectual games, this old book might be a fascinating, quick dip into a unique way of thinking.
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3) Es enthält auf allen Klassenstufen ein bestimmtes =Lehrziel=. 4) Es zeichnet einen klaren, einfachen =Lehrgang= vor, der stricte auf dem Grundsatze ruht: „Vom Einfachen zum Zusammengesetzten“. 5) Es bietet eine reiche Auswahl von =Lehrstoff= (278 Artikel), sodaß dem Lehrer viel Spielraum gelassen ist. 6) Welche Lehrmethode ein Lehrer auch treibe oder triebe, unter allen Umständen werden ihm diese Sprachbilder „=dienend=“ zur Seite stehen. 7) Der bei weitem größte Theil der betreffenden Artikel dürfte sich ganz gut als Material zu stilischen Aufgaben eignen. Mögen diese „Eigenheiten“ meines Werkchens in immer weiteren Kreisen gefunden und anerkannt werden. Wird mir dieser Wunsch erfüllt, dann wird es sich sicher so lange immer weitere Bahnen brechen, bis Einer kommt, der die Aufgabe, welche sich dieses Büchlein stellt, besser löst, als ich es vermocht habe. +Dresden+, Ostern 1874. =Franz Wiedemann.= Ein Wort zu den Sprachbildern an die Lehrer. Zu den vielen bereits vorhandenen Sprachbüchern und Sprachbüchelchen für die Hand des Lehrers und des Schülers der Volksschule -- wohlgemerkt, der =Volksschule= -- bringe auch ich noch eins herbei, aber ein anderes als die gewöhnlichen; wie ich vermeine, ein originelles und -- täusche ich mich nicht -- ein =recht praktisches=. Gewiß zu Nutz und Frommen der Volksschule, und darum mit vollem Rechte, hat sich die größere Zahl der Volksschullehrer der Ansicht zugewendet, daß man den Sprachunterricht nicht nach todtem Regelwerke, nicht nach einer fast unabsehbaren Litanei von einander coordinirten oder subordinirten Sprachgesetzen, sondern auf Grund eines +Lehrstückes+, als eines fertigen Sprachgebildes, treibe. Dasselbe wird bekanntermaßen gelesen, dann zergliedert und bei dieser Operation werden die Regeln des Satzbaues, sowie die Bedeutung und die Stellung der Begriffs- und Formwörter entwickelt und gefunden. Ganz +ohne Regeln+ kommen wir natürlich bei dem Sprachunterrichte nicht weg, denn auf das blose +Sprachgefühl+ können wir unsere Volksschüler ebenso wenig verweisen, als uns auf dasselbe verlassen. Wo aber sind nun jene Lesestücke, an denen die wichtigsten Sprachregeln entwickelt werden sollen, herzunehmen? -- Natürlich nirgends andersher, als aus den Lesebüchern, welche die Schüler in den Händen haben. Die allermeisten dieser Lesestücke, wie wir sie in den bekannten zahlreichen Lesebüchern für Volksschulen finden, sind recht gut, viele musterhaft und wahre Meisterstücke des Sprachbaues; keins von allen aber wurde wol in =der Absicht= und =zu dem Zwecke= geschrieben, bestimmte Sprachregeln und Sprachgesetze darin zu veranschaulichen. Sie alle wurden des =Stoffes= und höchstens der =Darstellungsformen= (Schilderung, Beschreibung, Erzählung etc.) =halber= geschaffen. Dieser Umstand aber wird für den Sprachlehrer zu einer +Calamität+ und diese habe ich selbst eine Reihe von Jahren hindurch oft recht bitter empfunden. Wie so? -- Nun ja, der Sprachlehrer will z. B. die verschiedenen Arten der Haupt-, Für- oder Zahlwörter, oder die Steigerung der Eigenschaftswörter, oder deren Stellung zum Hauptworte, oder die Bedeutung und Stellung der Umstandswörter, oder die verschiedenen Arten und Naturen der Verhältniß- und Zahlwörter, oder die mannichfachen Ergänzungen etc. etc. zur Anschauung und zur Besprechung bringen; wo aber findet er nun ein Lesestück, das für den vorliegenden Fall so recht geeignet ist, das die betreffende Wortgattung, die betreffende Regel möglichst allseitig repräsentirt? Als ganz nebensächlich sei hier noch bemerkt, in welche Verlegenheit man in dieser Hinsicht gerathen kann, wenn es, beispielsweise bei einer öffentlichen Schulprüfung, einmal heißt: „Behandeln Sie die Umstände des Orts (oder die Verhältnißwörter, welche den dritten Fall bedingen, oder die Zahlwörter) auf Grund eines Lesestückes.“ Obgleich sich nun jeder nur einigermaßen gewandte Sprachlehrer auch in diesem Falle +zu helfen wissen+ und einem Fiasco entgehen wird, ist doch immerhin dabei Holland mehr oder weniger in Nöthen, da sich eben ein für diesen Fall geeignetes Lesestück schwer oder gar nicht auffinden läßt. Doch das eben nur nebenbei. Diesem Mangel an geeigneten Lesestücken...

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Franz Wiedemann's Sprachbilder nach bestimmten Sprachregeln (which translates to 'Language Pictures According to Specific Language Rules') is a short, focused work from 1881. Forget a traditional story with characters and a plot. Instead, think of it as a guidebook or a set of instructions for a mental exercise.

The Story

There isn't a narrative in the usual sense. The 'story' is the idea itself. Wiedemann proposes that we can construct precise mental images—'Sprachbilder'—using language governed by strict, logical rules. He walks the reader through examples and methods for building these clear, almost architectural, thought-pictures with words. It's an exploration of how structured language can lead to clearer thinking and communication.

Why You Should Read It

What grabbed me was how modern this 140-year-old idea feels. In an age of constant, messy communication, the concept of carefully building a 'language picture' is refreshing. It’s like a brain teaser that makes you question how you put sentences together. While some parts are naturally of their time, the core question—can we make language more precise and pictorial?—is timeless. It's a quiet, thoughtful argument for the power of disciplined expression.

Final Verdict

This is a niche but rewarding read. It's perfect for language lovers, puzzle solvers, or anyone interested in the history of ideas about communication. It's not a long or difficult book, but it gives you a lot to chew on. If you enjoy authors like Ludwig Wittgenstein or just like thinking about how words work, you'll find Wiedemann's little book a curious and stimulating companion.



⚖️ Open Access

This is a copyright-free edition. It serves as a testament to our shared literary heritage.

Brian Wilson
11 months ago

Based on the summary, I decided to read it and it challenges the reader's perspective in an intellectual way. Exactly what I needed.

Donald Harris
1 year ago

From the very first page, the author's voice is distinct and makes complex topics easy to digest. Don't hesitate to start reading.

5
5 out of 5 (2 User reviews )

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