The Bible, King James version, Book 62: 1 John by Anonymous

(7 User reviews)   3151
By Robert Nguyen Posted on Jan 10, 2026
In Category - Travel Writing
Anonymous Anonymous
English
Okay, hear me out. This short letter feels like a wise friend grabbing your shoulders and looking you right in the eye. It's not about epic battles or parables; it's about the most basic, and most difficult, question of all: What does it really mean to be part of something bigger than yourself? The author is wrestling with a community that's starting to split over conflicting ideas about truth and love. The central mystery isn't 'whodunit'—it's 'how do we live?' It’s a raw, urgent, and surprisingly personal call to figure out what you actually believe.
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Zeit noch Lust bekamen, eine Bekanntschaft ihres eigenen Innern zu machen. Ob Advokat oder Minister, muß nicht der Mann aus dem Dachstübchen andere Weisen haben, als der von Vaters Thüre! Oder hätte das etwa keinen Einfluß, was einem vor Augen geschieht? und die Leute, die um einen herumlaufen, und das Gerede, das man hört, und die düsteren oder aufheiternden Gegenstände, die man sieht, und die Nachbarschaft und all die tausend Zufälligkeiten? Fürwahr! es ist ein eigen Ding um die Erziehung! Indeß Ihr mit klarem Bewußtsein nach den Rathschlägen eines Freundes oder Buchs Geist und Herz Eures Kindes zu dem von Euch erwünschten Ziele zu lenken sucht, kommen Dinge, Gerede, Nachbarn, Zufälligkeiten und verschwören sich gegen Euch oder helfen auch wol nach, ohne daß ihr Einfluß zu verhindern oder nur zu entbehren wäre. Später endlich, wenn's so über zwanzig, fünfundzwanzig Jahre kommt, thut der Einfluß der Wohnung wenig mehr. Mag dieselbe düster oder heiter, bequem oder ärmlich sein: sie gleicht einer Schule, worin der Unterricht geschlossen ist. In diesem Alter baut der Mensch seine Lebensbahn; er ist bereits vor jener, die Zukunft einschließenden Wolke angelangt, die ihm eben noch so fern erschien; seine Seele ist nicht mehr träumerisch und gelehrig; die Gegenstände spiegeln sich wol in ihr ab, lassen aber keinen Eindruck mehr zurück. * * * * * [Illustration] Ich nun wohnte in einem einsamen Stadttheile[1], nämlich hinter der Peterskirche in der Nähe des bischöflichen Gefangenhauses. Durch das Grün einer Akazie gewahrte ich die Fensterbogen der Kirche, den Fuß des hohen Thurms, ein schmales Fenster des Gefängnisses und in der Ferne zwischen den Dächern hin den See und seine Ufer. Wie viel vortreffliche Lehren hätte ich nicht daraus gewinnen können; wie sehr hatte mich das Schicksal vor andern Knaben meines Alters begünstigt! Mag ich sie nun auch nicht recht zu benutzen gewußt haben, so rechne ich es mir doch zum Ruhme an, aus dieser Schule hervorgegangen zu sein, die edler als eine Ladenschwelle und reicher als ein einsames Stübchen war. Sicher, hätte ich nur im mindesten Anlage besessen, wäre ich darin zum Dichter geworden. [1]: Dieser Stadttheil grenzt an die Hauptkirche Genfs, das in Rede stehende Haus ist unter dem Namen =Maison de la bourse française= (französisches Stift) bekannt, weil es zur Unterstützung von genfer Protestanten französischer Abkunft bestimmt war. * * * * * Indeß bei Licht besehen, ist es so besser; denn ich bezweifle gar sehr, daß es jemals einen glücklichen Dichter gegeben hat. Oder kennt Ihr etwa einen Einzigen auch unter den Glücklichsten von ihnen, der seinen Durst nach Ruhm und Ehre stillen konnte? Kennt Ihr Einen selbst unter den Größten und gerade unter diesen, der je mit seinen Arbeiten zufrieden gewesen wäre und in ihnen die himmlischen Gebilde wieder erkannte, die sein Genius ihm vorhielt? Ein Leben voll trügerischer Hoffnungen, Enttäuschungen, Ueberdruß, das ist alles! Ja, mehr noch! dies ist nur die Oberfläche, sie muß, denke ich, noch größere Schmerzen, noch bitterern Unmuth einschließen. Diese Köpfe bauen sich ein übermenschliches Glück, welches jeden Tag zerschellt oder zusammenbricht. Sie strecken ihr Haupt hoch in die Himmel und sind an die Erde gefesselt; sie lieben Göttinnen und finden nur Sterbliche. Tasso, Petrarca und du, Racine, ihr empfindsamen, kranken Seelen, ihr nimmer ruhigen, ewig blutenden, klagereichen Herzen, sagt einmal, um welchen Preis ihr unsterblich geworden! [Illustration] Das ist Ursache und Wirkung. Weil sie Dichter sind, leiden sie solche Qualen und weil sie solche Qualen leiden, sind sie Dichter. Aus dem Kampfe in ihrem Innern springt, wie ein Blitz aus der Wolke, der Strahl, welcher aus ihren Versen uns anglänzt; das Leiden enthüllt ihnen die Freude, die Freude lehrt sie...

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The Story

There isn't a traditional plot here. Think of it as a heartfelt, urgent letter written to a group of early believers who are feeling confused and divided. Someone is spreading ideas that the author says are flat-out wrong, and it's causing a rift. The writer doesn't just get mad; they lay out a simple but powerful test: real truth shows up in real love. They argue that you can't claim to love God if you're hating the person right next to you. It's a call back to the basics—light vs. darkness, truth vs. lies, and what authentic community really looks like.

Why You Should Read It

I keep coming back to this book because it cuts through the noise. In a world full of complicated arguments, it asks direct questions: How are you actually living? The connection between belief and action is its main point. It challenges that comfortable space where we can hold a belief but not let it change how we treat people. It’s short, but it’s dense—every sentence feels weighted and important. Reading it feels less like study and more like a personal check-in.

Final Verdict

This is for anyone who feels tired of surface-level spirituality or abstract philosophy. It’s for the person asking, "Okay, but what does that actually *look like* on a Tuesday?" Perfect for readers of ancient wisdom literature, people interested in the roots of Christian thought, or anyone who appreciates a short, potent text that demands a personal response. Don't rush it. Let each idea land.



🟢 Copyright Free

There are no legal restrictions on this material. Use this text in your own projects freely.

Kevin Harris
1 year ago

The index links actually work, which is rare!

Aiden Walker
11 months ago

Surprisingly enough, the arguments are well-supported by credible references. Worth every second.

5
5 out of 5 (7 User reviews )

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