Erzgebirgische Christ- und Mettenspiele by Max Wenzel

(13 User reviews)   7152
By Robert Nguyen Posted on Dec 11, 2025
In Category - Travel Writing
German
Hey, have you heard about this mysterious book that's basically a time capsule from the Ore Mountains? It's called 'Erzgebirgische Christ- und Mettenspiele,' and here's the wild part—nobody knows who wrote it! The author is just listed as 'Unknown,' but it's credited to someone named Max Wenzel. It's a collection of old Christmas and Midnight Mass plays from a specific German region, filled with local traditions that were nearly lost. The real mystery isn't just in the plays themselves, but in the shadowy figure who saved them from being forgotten forever. It feels like uncovering a secret history.
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Eigenprägung wartet die künstlerische Münze unseres Volkes auf. Durch alle Gegenden des deutschen Landes braust ein voller Chor zum Preise unseres unverfälschten Volkstums, möge das Stimmlein dieses Buches ihn verstärken helfen! * * * * * »Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot vom Kaiser Augustus ausging«, so beginnt die lieblichste aller religiösen Erzählungen. Alle Fragen geschichtlicher Kritik und fordernder Dogmatik schweigen bei dieser Weihnachtsgeschichte und selbst der dem Christentum Abgekehrte läßt die heiligen Märlein gern auf sich wirken und feiert selige Kindheitserinnerungen. Wie ein echtes und rechtes Volkslied mutet dieser Bericht von der Geburt des Heilandes an. Das traute hochheilige Paar im dunklen Stalle, wo der Weltenheiland nackt und arm geboren wird. Aus der Tiefe muß er emporsteigen, der sein Volk zur Höhe führen will. Und den armen und verachteten Hirten naht der himmlische Herold und schickt sie zu dem frierenden göttlichen Kinde. Auch der geheimnisvolle Orient muß vertreten sein, darum erscheinen die drei Weisen aus dem Morgenlande, sogar ein wirklicher Neger ist dabei, und stellen ihre reichen Gaben in den Stall. Gegensätze über Gegensätze, wie sie das Volk liebt. Darum war es der glücklichste Gedanke der altchristlichen Kirche, die volkstümlichste Erzählung der heiligen Schriften in den Mittelpunkt eines Festes zu stellen, das heute noch seinen Zauber auf Gläubige und Ungläubige ausübt. Seine ganze Liebe hat das Volk von jeher über dieses Fest ausgegossen. Die Volkssitte umgab es mit einem bunten Kranze von volkstümlichen Sitten und Gebräuchen, die es von jedem anderen Feste unterscheiden. Was an künstlerischer Begeisterung und inbrünstiger Liebe im Volke schlummert, von dem Rauschen der Engelsfittige ward es aufgeweckt und auf allen Kunstgebieten entstanden köstliche Werke naivsten Kunstempfindens. Aus ungefügen Holzklötzen formte sich die Gottesmutter mit dem Kinde, um den Kirchen ein festlicher Schmuck zu sein. Der Winkel der Wohnstube bevölkerte sich mit allerlei buntem Schnitzwerk, das die liebliche Erzählung figürlich darstellte. In süßen Liedern und innigen Versen ward das hochheilige Paar gepriesen. Und die aus der Tiefe des Volks schöpfende Kunst fand einen Schacht voll Gold und Edelsteinen, sodaß sie noch heute der Ausbeute froh wird. Die darstellenden Künste, Tonkunst und Dichtkunst haben gleichen Anteil an der Hebung der Schätze. Ja auch die Anfänge der Schauspielkunst berühren sich mit der volkstümlichen Darstellung der Geburtsgeschichte des liebenswertesten aller Menschen. Von altersher hat das Volk an dramatischen Vorführungen seine Freude gehabt, sowohl als andächtiger Hörer, wie als eifriger Mitspieler. Die Uranfänge dieser dramatischen Betätigung liegen teils in dem vorchristlich-heidnischen Mythos der Zwölfnächte, in denen, als in der Zeit der wiederkehrenden Sonne, die Götter lohnend und strafend Umzüge halten, teils in den Mysterien der altchristlichen Kirche. Heute noch ziehen zur Weihnachtszeit, wie in den alten Zeiten, in Norddeutschland der Schimmelreiter, der Breithut, Wotans wilde Jagd, Berchta und Holle, mehr nach dem Süden zu in mehr oder weniger christlicher Aufmachung der Pelzmärtel, der Knecht Ruprecht, St. Niklas und andere Göttergestalten umher. Die Kirche, die sich mit ausgezeichnetem Geschick dem alten Volksglauben anzupassen verstand, legte schon das Fest der Geburt des Heilandes in die mit mystischem Geiste erfüllte Zeit der Wintersonnenwende. Die alten Götter mußten sich eine Umtaufe in Gestalten der christlichen Legende gefallen lassen. Götter und Bräuche der Julzeit wurden leicht mit den ansprechenden Verhältnissen und Personen des Weihnachtsevangeliums verquickt. So kam christlich-religiöses in den germanischen Gotteskult, aber umgedreht drang auch liebes Altgewohntes und Schwerzuvergessendes in den christlichen Volksglauben ein. Die Kirche war bestrebt, dem neuen Feste einen mystischen Zauber zu verleihen, wußte sie doch, daß sie damit die schlichten Naturmenschen unwiderstehlich in ihren Bann zog. Daher wirkte sie durch prächtige Gewänder, Weihrauch, Lichter, durch süße schmeichelnde Gesänge auf die Hörer ein, ja sie verschmähte auch...

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This book is a collection of traditional Christmas and Midnight Mass plays from the Erzgebirge, or Ore Mountains, region of Germany. Think of it as a scriptbook for community holiday celebrations from another time. These aren't grand, famous plays, but local folk dramas performed in villages, full of specific customs, songs, and characters unique to that area. The book itself is a puzzle, credited to a compiler named Max Wenzel, but the original author of the collection remains a complete mystery.

The Story

There isn't a single plot. Instead, the book presents several short plays meant for performance around Christmas. You'll find the classic Nativity story, of course, but told through the lens of this particular mining region. Shepherds and kings might share the stage with local figures and dialects. It's less about a narrative twist and more about seeing a universal story refracted through a very local, almost forgotten, culture.

Why You Should Read It

I found it strangely moving. This isn't just about religion; it's about community identity. These plays were how people connected with their history and each other during the darkest time of the year. Reading them, you get a strong sense of place and tradition. The anonymity of the author adds a layer of intrigue—it feels like a quiet, selfless act of preservation. You're not just reading plays; you're witnessing a rescue mission for cultural memory.

Final Verdict

Perfect for history buffs, folklore enthusiasts, or anyone with German heritage who wants to look beyond the well-known Christmas tales. It's also great if you love books with a bit of a real-world mystery attached. It's a niche read, but for the right person, it's a quiet little treasure. Don't expect a page-turning thriller; expect a thoughtful, atmospheric journey into a snowy, lantern-lit past.



📜 Public Domain Notice

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Deborah Johnson
3 months ago

Amazing book.

Sandra Rodriguez
8 months ago

Compatible with my e-reader, thanks.

James Martinez
4 months ago

Great digital experience compared to other versions.

5
5 out of 5 (13 User reviews )

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