Der Mann im Mond by Wilhelm Hauff

(2 User reviews)   3204
By Robert Nguyen Posted on Jan 10, 2026
In Category - Exploration
Hauff, Wilhelm, 1802-1827 Hauff, Wilhelm, 1802-1827
German
Ever wonder what happens when you get so obsessed with an idea that you start seeing it everywhere? That's exactly what happens to a young German student in Wilhelm Hauff's strange little story, 'The Man in the Moon.' He becomes convinced the moon's face is actually a real person, and this simple, bizarre thought takes over his entire life. It's less about space travel and more about the wild ride inside someone's head when a single thought won't let go. Think of it as a historical, slightly spooky, and surprisingly funny look at a mind unraveling, all written by a man who died way too young but left behind some truly unique tales.
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"werdet schon sehen"--"man kann nicht wissen, was kommt" fallen. Wir wissen es übrigens und können reinen Wein darüber einschänken: Präsidents Ida war vor wenigen Stunden aus der Pension zurückgekommen; er, der alte Hausfreund, war zufällig dort, als sie ankam; er hatte nicht eher geruht, bis sie versprochen hatte, das ganze Haus in Alarm zu setzen, das Blondenkleid, in welchem sie bei Hofe war präsentiert worden, ausbügeln zu lassen und auf den Ball zu kommen. Wie spitzte er sich auf die langen Gesichter der Damen, auf die freundlichen Blicke der Herren, wenn er die wunderschöne Dame in den Saal führen würde; denn _kennen_ konnte sie im ersten Augenblicke _niemand_. Wo hatte nur das Mädchen die Zeit hergenommen, so recht eigentlich bildhübsch zu werden? Als sie vor drei Jahren abreiste, wie besorglich schaute da der gute Hofrat dem Wagen nach! Er hatte sie auf dem Arm gehabt, als sie kaum geboren war; bis zu ihrem vierzehnten Jahre hatte er sie alle Tage gesehen, hatte sie früher auf dem Knie reiten lassen, hatte sie nachher, trotz dem Schmollen der Präsidentin, zu allen tollen Streichen angeführt. Er liebte sie wie sein eigenes Kind; aber er mußte sich vor drei Jahren doch gestehen, daß ihm angst und bange sei, was aus dem wilden Ding werden solle, das man da in die Residenz führe, um sie menschlich zu machen. Denn wollte man ein Mädchen sehen, das zur Jungfrau und fürs Haus völlig verdorben schien, so war es Präsidents Wildfang; einen solchen Unband traf man auf zwanzig Meilen nicht. Kein Graben war ihr zu breit, kein Baum zu hoch, kein Zaun zu spitzig; sie sprang, sie klimmte, sie schleuderte trotz dem wildesten Jungen; hatte sie doch selbst einmal heimlich ihren Damensattel auf den wilden Renner ihres Bruders, des Leutnants, gebunden und war durch die Stadt gejagt, als sollte sie Feuer reiten! Dabei war sie mager und unscheinbar, scheute vor jeder weiblichen Arbeit, und der einzige Trost der gnädigen Mama war, daß sie Französisch plappere wie ein Stärchen und daß, trotz ihrem Umherrennen in der Märzsonne, ihr Teint dennoch trefflich erhalten sei. Aber jetzt--! Nein, was war mit diesem Mädchen in den kurzen drei Jahren eine Veränderung vorgegangen! Wenigstens um einen Kopf war sie gewachsen, alles an ihr hatte eine Rundung, eine zarte Fülle bekommen, die man sonst nicht für möglich gehalten hätte; das Haar, das sonst, wie oft man es auch kämmte und an den Kopf hinsalbte, der wilden Hummel in unordentlichen Strängen und Locken um den Kopf flog, war jetzt der herrlichste Kopfputz, den man sich denken konnte. Die Augen waren glänzender, und doch fuhren sie nicht, wie ehemals, wie ein Feuerrädchen umher, alles anzuzünden drohend. Die Wangen bedeckte ein feines Rot, das bei jedem Atemzug in alle Schattierungen von zartem Rosa bis ins Purpurrot wechselte; das liebe Gesichtchen war oval und hatte eine Würde bekommen, über die der staunende Hofrat lächeln mußte, so sehr er sie bewunderte. Dieses Götterkind, diesen Ausbund von Liebenswürdigkeit, erwartete der Hofrat; dem guten alten Junggesellen pochte das Herz beinahe hörbar, wenn er an sein Gold-Idchen dachte. Wie mußte sie erst im Ballkleide aussehen, wenn sie ihn in dem Reiseüberröckchen und in der Haube _à la jolie femme_ beinahe närrisch machte; wie mußte sie erst strahlen, wenn sie, wie sie ihm versprochen, die Haare nach dem allernagelfunkelneuesten Geschmack, die schöne Stirne und den schlanken Hals, die wie aus Wachs geformten Partien, welche die handbreiten Brüsseler Kanten umziehen sollten, mit dem Amethystschmuck schmückte, den sie von ihrer Pate, der Fürstin Romanow, geschenkt bekommen hatte. Ihm, ihm hatte sie mit all jener Herzlichkeit, mit der sie früher versprochen, einen Spaziergang mit ihm zu...

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Have you ever had a song stuck in your head that you just can't shake? Now imagine that, but instead of a tune, it's the unshakeable belief that the man in the moon is a real person staring down at you. That's the core of this odd and captivating story.

The Story

We follow a young man, a student, who becomes completely fixated on the idea that the markings on the moon form the face of an actual person. This isn't a casual observation; it becomes his whole world. The story walks us through his growing obsession, showing how this one idea slowly colors everything he sees and does. It's a quiet, psychological journey into a single, expanding delusion.

Why You Should Read It

Hauff has a real gift for getting inside a character's head. You don't just watch this student from the outside; you feel the claustrophobic grip of his fixation. Written in the 1820s, it feels remarkably modern in its focus on mental state. It's also short and moves quickly, so you get a complete, satisfying story in one sitting. There's a subtle humor in the absurdity of it all, balanced with a genuine sense of unease.

Final Verdict

This is a perfect pick for readers who enjoy classic stories but want something off the beaten path. If you like the psychological tension of Poe but prefer a lighter, less gothic touch, or if you're curious about German Romantic literature beyond the big names like Goethe, give this a try. It's a fascinating, quick glimpse into a unique imagination.



🏛️ Copyright Free

This masterpiece is free from copyright limitations. You are welcome to share this with anyone.

Elijah Thompson
1 year ago

Based on the summary, I decided to read it and the pacing is just right, keeping you engaged. Exactly what I needed.

James Gonzalez
7 months ago

After finishing this book, the atmosphere created is totally immersive. Exactly what I needed.

5
5 out of 5 (2 User reviews )

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