Cölestine, oder der eheliche Verdacht; Zweiter Theil (von 2) by Julian Chownitz

(5 User reviews)   3812
By Robert Nguyen Posted on Jan 10, 2026
In Category - Exploration
Chownitz, Julian, 1814-1888 Chownitz, Julian, 1814-1888
German
Okay, I just finished a book that kept me up way too late. It's the second half of a 19th-century German story called 'Cölestine, oder der eheliche Verdacht' (Cölestine, or Marital Suspicion). Forget dry historical fiction—this feels urgent. It picks up right where the first book left off, with a husband's suspicion about his wife, Cölestine, poisoning their marriage. Is she guilty of infidelity? Is he just paranoid? The tension is so well-built. It's a fascinating, sometimes frustrating, look at trust, reputation, and the dangerous games people play when love turns to doubt. If you like character-driven drama with a real psychological punch, you need to check this out.
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„Weil ich nicht schlafen kann... weil ich wie ein Märtyrer leide... und...“ „Du wie ein Märtyrer?“ „Die verfl-- Fête! Ich werde an sie denken!“ „Ja -- es war eine herrliche Fête!“ „Hol’ sie der Teufel! -- -- Sie hat mich vollständig ruinirt, an Leib und Seele...“ „Aber, das begreife ich nicht... Ah! Ah!“ Und er gähnte wie ein Lohnkutscher. „-- -- Ich begreife es um so mehr! -- Oh! Oh! -- -- Wenn nur erst dieser schmähliche Katzenjammer vorüber wäre! Ich habe doch im Leben so manchen verdaut... aber einer wie dieser ist in Europa noch nicht vorgekommen...“ „Du hast also den Katzenjammer! Was ist dabei? -- Lumperei! Weiter nichts als Lumperei....“ „Ja, ja -- -- ich merke aber, daß mein Katzenjammer nicht nur ein physischer ist, sondern aus physischem und moralischem zusammengesetzt...“ „Aus moralischem?... Wenn auch!... Was will das noch Alles sagen? -- habe im Leben so manchen allermoralischsten Katzenjammer verarbeitet -- und stehe noch da, als eine Säule der Junggesellenschaft...“ „Thor! Weißt Du denn auch, auf was sich dieser mein moralischer Katzenjammer gründet? -- Er gründet sich auf 8000 Stück Dukaten, die ich in Zeit von vier Stunden zahlen muß.“ „Muß, muß! -- was heißt das: muß?“ versetzte Leuben, und in diesem Augenblicke hätte Einer, der schärfer sah als jetzt Edmund -- bemerken können, daß hinter dieser Gleichgiltigkeit und Trunkenheit, hinter dieser ganzen Geberdung Leubens .... noch etwas steckte, welches aussah wie der böse Geist Mephistopheles, als er in Auerbachs Keller hinter einem mit Flaschen und Betrunkenen besetzten Tische stand. -- Um nicht lange in Räthseln zu sprechen, erklären wir frischweg, Leuben war zwar berauscht -- jedoch nicht so sehr, wie er +that+. Ein scheußliches Lächeln hatte sich nach obigen Worten über seine Züge ausgedehnt... und er wiederholte: „Muß! Muß! -- Du mußt in vier Stunden 8000 Dukaten zahlen, sagst Du?... Ich aber sage: ein Mann kennt das Wort „Muß“ gar nicht...“ „Ja -- Du hast leicht reden!... Wäre ich in Deinen Verhältnissen! -- Erstens -- reich wie ein Nabob und dazu Herr seines Vermögens; sodann überhaupt nicht an Familienrücksichten gebunden -- -- drittens, was die Hauptsache ist, ein Kerl, der die Kaltblütigkeit eines Krokodils besitzt, wenn es sich um Dinge handelt, die Einem an den +Hals+ gehen... endlich viertens, und dies ist die hauptsächlichste Hauptsache: Du Beneidenswerther besitzest noch Deine Seele! Hast sie dem Beelzebub noch nicht verkauft... dem Beelzebub, welcher unter uns einherschreitet in der Gestalt des Meisters Lips.... Oh, Oh! meine Zunge brennt schon, wenn ich diesen Namen nur nenne.“ „Nun -- gut; aber was ist mit diesem Lips weiter? -- Mache Dich von dem Spitzbuben los!....“ „-- Mensch! Mensch! -- dies ist leichter gesagt, als gethan. „Mache Dich los!“ wie schnell ist das ausgesprochen! -- Aber ich sage Dir: eher macht man sich aus den lieblichen Umarmungen der Menschenfresser los, wie von Meister Lips -- besonders wenn man sich mit ihm bereits so weit eingelassen, wie -- leider Unsereins.“ Leuben neigte sich ein wenig zur Erde, um die Freude, von der sein Gesicht strahlte, zu verbergen; darauf fragte er in neugierigem Tone: -- -- „Also ihm hast Du die 8000 Ducaten zu bezahlen....?“ „Freilich -- freilich, Du Narr, Du! -- Ihm, dem Meister Lips -- und dann noch jenem verfl-- Coujon, den Du seit vier oder fünf Tagen zu den Orgien mitbringst, die wir bei jener saubern Frau Wratschifratschi -- oder wie sie sonst heißt.... kurz bei jener tugendhaften Dame mit ihrem halben Dutzend tugendhafter Freundinnen feiern; -- -- diesen zwei Menschen bin ich 8000 Dukaten schuldig; dem Ersteren zwei -- dem Andern sechs Tausend....“ „Du nanntest meinen Freund einen Coujon, obwohl er ein...

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Let's set the scene: we're in the mid-1800s, in a world where reputation is everything and a whisper can ruin a life. This book is the direct continuation of a domestic crisis.

The Story

We follow a husband consumed by the idea that his wife, Cölestine, has been unfaithful. The first book planted the seed of doubt; this one shows it growing into a wild, choking vine. He watches her every move, analyzes every word. She, in turn, is trapped by his silent accusations and the rigid social rules of their time. The plot isn't about grand adventures, but the intense, quiet battle happening inside a home. It's a slow-burn investigation of a relationship on the brink, where the real mystery isn't always 'what happened,' but 'what will this suspicion make them do?'

Why You Should Read It

I was struck by how modern the core conflict feels. Julian Chownitz writes with a sharp eye for the tiny cracks that split marriages apart. The husband's jealousy is painfully relatable, even when you want to shake him. Cölestine's position—having to defend her character without seeming defensive—will make your heart ache. It's a brilliant study of how insecurity can distort reality. Reading it, you're constantly shifting your own judgment about who is right and who is wrong, which makes it incredibly engaging.

Final Verdict

This is perfect for readers who love deep character studies and historical drama that focuses on social pressures, not just politics. If you enjoyed the emotional tension in books like 'Madame Bovary' or the psychological unraveling in a classic thriller, you'll find a lot to love here. Just be ready—you'll probably be arguing with the characters in your head long after you finish the last page.



ℹ️ Open Access

You are viewing a work that belongs to the global public domain. It is now common property for all to enjoy.

John Hernandez
1 year ago

Not bad at all.

Deborah Davis
1 year ago

Good quality content.

Elizabeth Taylor
11 months ago

Citation worthy content.

Kimberly Perez
1 year ago

Very interesting perspective.

Ashley Thompson
1 year ago

Loved it.

4
4 out of 5 (5 User reviews )

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